• samedi, novembre 29, 2025

Fühlt ihr euch im Büro oft gehetzt, obwohl gar keine echte Gefahr droht? Ein Forscherteam hat nun herausgefunden, dass euer Körper das ganz anders sieht und welche gravierenden Folgen das hat.

Der uralte Stressmechanismus

In der Evolution war der Fight-or-Flight-Mechanismus überlebenswichtig. Wenn ein Löwe angriff, pumpte der Körper Adrenalin und Cortisol, um zu fliehen oder zu kämpfen. Heute triggert dieselbe Reaktion eine einfache E-Mail vom Chef.

Wie E-Mails den Körper täuschen

Forscher haben in einer Studie festgestellt, dass Benachrichtigungen und dringende Mails den Körper in Alarmbereitschaft versetzen. Der Puls steigt, der Blutdruck erhöht sich, und Stresshormone fluten das System – genau wie bei einer realen Bedrohung. Das Problem: Im Büro gibt es keinen Löwen, den man besiegen kann, also bleibt der Stress hängen.

Die langfristigen Folgen

Chronischer Stress durch ständige digitale Reize führt zu Erschöpfung, Schlafstörungen und sogar Herzproblemen. Die Studie zeigt, dass Mitarbeiter in IT-Berufen besonders betroffen sind, da sie den ganzen Tag mit E-Mails und Tools bombardiert werden. Produktivität sinkt, während das Burnout-Risiko steigt.

Was können wir dagegen tun?

Die Forscher empfehlen Pausen vom Bildschirm, feste Zeiten für E-Mail-Checks und Achtsamkeitsübungen. Unternehmen sollten Tools einführen, die Benachrichtigungen filtern, um den digitalen Stress zu reduzieren.

Fazit

Na toll, jetzt weißt du, dass deine Inbox der moderne Löwe ist – nur dass er nicht brüllt, sondern pingt. Vielleicht solltest du nächstes Mal statt Panik einfach zurückbrüllen: 'Nicht jetzt, ich jage gerade Kaffeepausen!'