• Samstag, November 29, 2025

Ein bahnbrechendes Experiment auf der Internationalen Raumstation (ISS) hat gezeigt, dass eine unscheinbare Pflanze die legendären Bärtierchen als härtesten Organismus im Vakuum entthront.

Das Experiment im Detail

Forscher haben kürzlich Proben einer robusten Moosart der Gattung Chondrus crispus ins Vakuum des Weltalls ausgesetzt. Im Rahmen des ISS-Experiments wurden diese Pflanzen für mehrere Wochen den extremen Bedingungen ausgesetzt, darunter Vakuum, Strahlung und Temperaturschwankungen. Erstaunlicherweise überlebten die Pflanzen nicht nur, sondern zeigten sogar Anzeichen von Wachstum.

Vergleich mit Bärtierchen

Bärtierchen, auch Tardigraden genannt, galten bisher als unübertroffene Überlebenskünstler. Sie können im Vakuum überdauern, indem sie in einen Ruhezustand verfallen. Doch die neue Pflanze hält länger durch und erholt sich schneller. Wissenschaftler vermuten, dass spezielle Proteine in den Zellen der Pflanze für diese Widerstandsfähigkeit verantwortlich sind.

Implikationen für Mars-Missionen

Diese Entdeckung könnte zukünftige Mars-Missionen revolutionieren. Die Pflanze könnte als Basis für biologische Systeme dienen, die Sauerstoff produzieren oder Nahrung liefern. Astronauten könnten damit autark Gärten anlegen, was die Abhängigkeit von irdischen Versorgungslinien verringert. Experten sprechen bereits von einer grünen Revolution auf dem Roten Planeten.

Weitere Forschungsansätze

Die Forscher planen nun, die Pflanze genetisch zu modifizieren, um ihre Eigenschaften zu optimieren. Tests unter marsähnlichen Bedingungen, wie niedriger Schwerkraft und roter Erde, stehen als Nächstes an. Internationale Kooperationen mit der ESA und NASA sollen das Projekt vorantreiben.

Fazit

Wer hätte geglaubt, dass ein lumpiges Moos den putzigen Bärtierchen den Rang abläuft? Bald züchten wir vielleicht Salat auf dem Mars – Hauptsache, die Aliens haben keinen grünen Daumen und klauen uns die Ernte!