In der hektischen Welt der IT-Branche glauben viele Mitarbeiter, dass Überstunden und Arbeit am Wochenende sie voranbringen. Doch neue Studien zeigen: Solche Gewohnheiten schaden nicht nur der Gesundheit, sondern auch der Produktivität.
Die widerlegte These vom Stressabbau durch Mehrarbeit
Wissenschaftler haben untersucht, ob intensive Arbeit am Vortag zu weniger Stress am nächsten Tag führt. Die Annahme klingt plausibel – wer viel erledigt, sollte entspannter sein. Doch die Ergebnisse sind eindeutig: Es ist genau umgekehrt. Wer übermäßig arbeitet, baut Erschöpfung auf, die den Stresspegel steigert.
Sonntagsarbeit: Ein Trugschluss der Fleißigen
Eine weitere These besagt, dass Arbeit am Sonntag die Woche produktiver macht. Mitarbeiter opfern ihr Wochenende, um montags frisch durchzustarten. Forscher widerlegen das: Solche Sonntagsarbeit führt zu höherem Burnout-Risiko und sinkender Konzentration. Statt Vorteilen entsteht ein Kreislauf aus Müdigkeit und Fehlern.
Feierabend-Mails: Der unsichtbare Stressfaktor
Viele Chefs und Kollegen schicken E-Mails nach Feierabend, in dem Glauben, das halte das Team auf dem Laufenden. Die Studie zeigt jedoch: Solche Nachrichten stören die Erholung und erhöhen den Druck. Mitarbeiter fühlen sich verpflichtet, zu antworten, was zu Schlafstörungen und verminderter Leistungsfähigkeit führt.
Was Unternehmen tun können
Um diesen Trends entgegenzuwirken, empfehlen Experten klare Regeln: Keine Mails außerhalb der Arbeitszeiten und Förderung von Work-Life-Balance. In der IT, wo Homeoffice üblich ist, sind Grenzen besonders wichtig, um langfristig motivierte Teams zu halten.
Fazit: Der faule Fleißige siegt
Also, liebe Überflieger: Legt mal die Tastatur weg und genießt den Sonntag mit einem Bier statt mit dem Bildschirm. Denn wer zu fleißig ist, endet als ausgebrannter Held – und das ist doch irgendwie peinlich, oder?
