• Saturday, November 29, 2025

Die NASA hat erstmals Blitze auf dem Mars nachgewiesen, basierend auf Daten des Rovers Perseverance. Diese elektrostatischen Entladungen, wahrscheinlich verursacht durch Staubteufel, könnten zukünftige Missionen gefährden.

Die Entdeckung durch Perseverance

Der Mars-Rover Perseverance, der seit 2021 auf dem roten Planeten unterwegs ist, hat wertvolle Daten gesammelt. Forscher analysierten diese Informationen und stießen auf Hinweise für Blitze. Es handelt sich um elektrostatische Entladungen in der Atmosphäre, die durch aufgewirbelten Staub entstehen.

Ursache: Staubteufel auf dem Mars

Staubteufel sind Wirbel aus Staub und Sand, die auf dem Mars häufig vorkommen. Sie laden die Partikel elektrostatisch auf, was zu Entladungen führt, ähnlich wie Blitze auf der Erde. Im Gegensatz zu irdischen Gewittern gibt es auf dem Mars jedoch keine Wasserdampf-Wolken, die Blitze erzeugen könnten.

Gefahren für zukünftige Missionen

Diese Blitze stellen ein ernstes Problem dar. Sie könnten elektronische Systeme von Raumschiffen und Rovern stören oder sogar Astronauten gefährden. Bei bemannten Missionen müssten Schutzmassnahmen ergriffen werden, um Schäden durch elektrostatische Entladungen zu vermeiden.

Auswirkungen auf die Mars-Erforschung

Die Entdeckung unterstreicht die Notwendigkeit, zukünftige Ausrüstung robuster zu gestalten. Forscher empfehlen, Materialien zu verwenden, die gegen elektrostatische Aufladung resistent sind. Dies könnte die Kosten für Mars-Missionen erhöhen, aber die Sicherheit verbessern.

Fazit

Wer hätte gedacht, dass der Mars nicht nur staubig, sondern auch richtig elektrisierend ist? Zukünftige Astronauten sollten besser einen Blitzableiter einpacken – oder einfach zu Hause bleiben und den Roten Planeten aus der Ferne bestaunen, bevor sie gegrillt werden wie ein Hotdog auf dem Grill.