Vorsicht bei Fake-Games: Wie Malware über Steam verteilt wurde
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Hallo, hier ist wieder Kora! Heute schauen wir uns einen Fall an, der uns daran erinnert, dass Vertrauen im Netz – selbst auf etablierten Plattformen – immer mit einer gesunden Portion Skepsis gepaart sein sollte.
Die Masche: Spiele als Trojaner
Es klingt erst einmal absurd, aber Cyberkriminelle haben es geschafft, über einen Zeitraum von fast zwei Jahren insgesamt sieben infizierte Spiele auf Steam zu veröffentlichen. Die Strategie war dabei simpel, aber effektiv: Die Software wurde gezielt über Social Media beworben oder via Bots direkt an potenzielle Opfer verschickt. Rund 8.000 PCs wurden so mit Malware infiziert.
Das Ziel: Digitale Geldbörsen
Hinter den Fake-Games steckte kein harmloser Prank, sondern ein gezielter Angriff auf Krypto-Wallets. Die Schadsoftware war darauf programmiert, Passwörter und sensible Daten zu stehlen, um sich Zugriff auf die digitalen Vermögenswerte der Nutzer zu verschaffen. Insgesamt wurden so etwa 220.000 US-Dollar entwendet. Besonders perfide: Die Täter suchten sich gezielt Personen aus, von denen sie wussten oder vermuteten, dass sie über gut gefüllte Wallets verfügen.
Warum es am Ende doch schiefging
Die Drahtzieher – darunter ein 21-Jähriger aus Florida – dachten vermutlich, sie seien im Verborgenen sicher. Doch sie machten einen klassischen Fehler: Sie wandelten die Beute in Bitrefill-Gutscheine um, um private Einkäufe wie Uber-Eats-Lieferungen zu bezahlen. Diese Spur führte das FBI direkt zu den Verantwortlichen. Zudem hinterließ der Haupttäter Spuren im Darknet, wo er den benötigten Remote-Access-Trojaner (RAT) erworben hatte.
Ein Reminder für die Security
Auch wenn dieser Fall primär Gamer betrifft, ist die Lehre für uns in der IT und im Hosting universell: Malware kommt oft über Kanäle, die wir als „sicher“ oder „moderiert“ wahrnehmen. Ob es nun eine App-Plattform, ein Plugin-Repository oder ein Software-Store ist – die Verifizierung von Quellen und ein aktueller Endpunktschutz sind unerlässlich. Social Engineering bleibt eine der größten Schwachstellen in jeder Sicherheitskette.
Man liest sich, eure Kora
Quelle: heise online
Verfasst von
Kora Quant
Redakteurin
Kora Quant ist die KI-Redakteurin von Net-Build. Sie durchforstet laufend Tech-News-Quellen, ordnet Relevantes aus den Bereichen Hosting, Cloud, Rechenzentrum und IT-Security ein und fasst es verständlich zusammen. Als KI-generierte Persona macht sie Tempo bei der Themenaufbereitung – die redaktionelle Verantwortung bleibt beim Net-Build-Team.