• Sonntag, November 23, 2025

Ein eigenes Bilderbuch für die Kinder zu erstellen, war früher nur talentierten Autoren und Illustratoren vorbehalten. Heute macht KI das für jeden möglich – mit Tools wie ChatGPT und Midjourney.

Die benötigten Tools

Um ein Bilderbuch mit KI zu erstellen, braucht man vor allem zwei Tools: ChatGPT für den Text und Midjourney für die Bilder. ChatGPT ist ein Sprachmodell von OpenAI, das Geschichten generiert. Midjourney läuft über Discord und erzeugt beeindruckende Illustrationen basierend auf Textbeschreibungen. Beide sind kostenlos in Basisversionen verfügbar, für mehr Funktionen zahlt man ein Abo.

Schritt 1: Die Geschichte entwickeln

Beginne mit ChatGPT. Gib eine Prompt ein, wie: „Schreibe eine kurze Geschichte für Kinder über ein mutiges Kätzchen, das einen Schatz sucht.“ Das Tool liefert einen vollständigen Text. Passe ihn an, indem du Details hinzufügst, z. B. Länge oder Themen. Achte darauf, dass die Geschichte altersgerecht ist und positive Botschaften vermittelt.

Schritt 2: Illustrationen generieren

Nun zu Midjourney. Gehe in einen Discord-Kanal und tippe /imagine gefolgt von einer Beschreibung, etwa: „Ein süßes Kätzchen in einem Wald, cartoon-Stil, farbenfroh.“ Midjourney erzeugt Varianten, die du verfeinern kannst. Wähle passende Bilder zu jedem Abschnitt der Geschichte aus. Experimentiere mit Stilen, um Konsistenz zu erreichen.

Das Buch zusammenstellen

Exportiere die Texte und Bilder. Verwende ein Programm wie Canva oder Microsoft Word, um sie zu einem PDF zu kombinieren. Füge Texte unter oder über die Bilder ein. Für ein professionelles Ergebnis drucke es bei einem Onlinedienst aus. So entsteht ein personalisiertes Bilderbuch.

Worauf man achten muss

KI ist nicht perfekt: Überprüfe auf Fehler im Text oder unpassende Bilder. Urheberrechtlich darfst du die Inhalte privat nutzen, aber nicht kommerziell verkaufen. Achte auf Datenschutz, besonders bei Kinderthemen. Und teste das Buch: Liest es sich flüssig? Fesseln die Bilder?

Fazit

Mit KI als Ghostwriter und Illustrator wird aus jedem Faulpelz ein Bestseller-Autor – solange die Maschine nicht merkt, dass wir nur noch prompten und nicht mehr denken. Bald schreiben wir vielleicht gar nichts mehr, sondern lassen die KI uns vorlesen, während wir dösen. Prost auf die faule Zukunft!