Für sechs beliebte Smartphones von Xiaomi endet der Support für Android-Updates im Jahr 2026. Nutzer tun gut daran, sich frühzeitig nach einem Ersatz umzusehen, um ernsthafte Gefahren durch veraltete Software zu umgehen.
Welche Modelle verlieren den Support?
Xiaomi hat kürzlich angekündigt, dass der Update-Support für mehrere ältere Modelle ausläuft. Betroffen sind vor allem Geräte aus den Jahren 2020 und 2021, die in den kommenden Jahren keine neuen Android-Versionen oder Sicherheits-Patches mehr erhalten werden. Zu den sechs Modellen gehören das Xiaomi Mi 10, das Redmi Note 9, das Poco X3, das Xiaomi Mi 11 Lite, das Redmi 9 und das Poco M3. Diese Smartphones waren bei ihrem Erscheinen äußerst populär, doch nun nähert sich ihr Lebenszyklus dem Ende.
Die Risiken veralteter Software
Ohne regelmäßige Updates werden Smartphones anfällig für Sicherheitslücken. Hacker können bekannte Schwachstellen ausnutzen, um Daten zu stehlen oder Malware zu installieren. Besonders kritisch ist das bei Geräten, die täglich für Banking, E-Mails oder soziale Medien genutzt werden. Xiaomi betont zwar, dass grundlegende Funktionen weiterhin arbeiten, doch ohne Patches steigt das Risiko für Cyberangriffe erheblich. Experten raten, dass Nutzer ab 2026 auf ein aktuelles Modell wechseln sollten, um geschützt zu bleiben.
Warum endet der Support?
Hersteller wie Xiaomi bieten in der Regel drei bis fünf Jahre Support für ihre Geräte, abhängig vom Modell. Der Grund liegt in der Hardware: Ältere Prozessoren und Komponenten sind nicht mehr für die neuesten Android-Versionen optimiert. Zudem sinken die Kosten für die Entwicklung von Updates mit der Zeit, während die Nutzerzahl abnimmt. Für Xiaomi bedeutet das, Ressourcen auf neuere Produkte zu konzentrieren, wie die aktuellen Flagship-Modelle der Mi- oder Redmi-Serie.
Alternativen für betroffene Nutzer
Wer ein betroffenes Gerät besitzt, hat mehrere Optionen. Ein Upgrade auf ein neueres Xiaomi-Modell wie das Xiaomi 13 oder das Redmi Note 12 sichert langfristigen Support. Alternativ bieten Marken wie Samsung oder Google längere Update-Zeiträume an, oft bis zu sieben Jahren. Es lohnt sich auch, Custom-ROMs in Betracht zu ziehen, though diese erfordern technisches Know-how und bergen eigene Risiken. Am besten prüft man vor dem Kauf die Update-Politik des Herstellers.
Fazit
Bevor dein treues Xiaomi zum digitalen Fossil wird und Hacker es als Eintrittskarte in dein Leben nutzen, wirf es in den virtuellen Mülleimer und hol dir was Frisches. Sonst wachst du eines Morgens auf und stellst fest, dass dein Handy schlauer ist als du – weil es dich ausgetrickst hat!
