• Donnerstag, Januar 8, 2026

Auf der CES 2026 in Las Vegas dreht sich alles um KI-gesteuerte Haushaltsroboter, die den Alltag erleichtern sollen. LG präsentiert mit Cloid einen neuen Kandidaten, der Abwasch, Wäsche und Kochen übernehmen will – doch die Realität sieht anders aus.

Der Auftritt auf der CES

Die Consumer Electronics Show 2026 ist der Hotspot für innovative Technologien, und Haushaltsroboter stehen im Mittelpunkt. LG, der südkoreanische Elektronikriese, hat mit Cloid einen Roboter vorgestellt, der durch künstliche Intelligenz gesteuert wird. Er soll lästige Hausarbeiten übernehmen und den Nutzer entlasten.

Was Cloid verspricht

Cloid ist mit fortschrittlichen Sensoren und Lernalgorithmen ausgestattet. Er erkennt Objekte im Haushalt, navigiert autonom und lernt aus Fehlern. LG wirbt damit, dass er den Abwasch erledigt, Wäsche sortiert und sogar einfache Mahlzeiten zubereitet. Die Integration mit Smart-Home-Systemen soll ihn nahtlos in den Alltag einbinden.

Die Praxis: Ungeschickte Momente

Bei Demos auf der Messe zeigte Cloid jedoch Schwächen. Beim Abwasch ließ er Teller fallen, weil er die Griffigkeit falsch einschätzte. Die Wäsche sortierte er chaotisch, und beim Kochen verbrannte er das Essen. Experten kritisieren, dass die KI noch nicht reif ist und der Roboter in unvorhergesehenen Situationen versagt.

Technische Details

Cloid basiert auf einem neuronalen Netzwerk, das mit Millionen von Daten trainiert wurde. Er hat Greifarme mit weichen Materialien und Kameras für 3D-Erkennung. Dennoch fehlt es an Feinmotorik, was zu Fehlern führt. LG plant Updates, um die Genauigkeit zu verbessern.

Fazit

Cloid mag der Zukunft des Haushalts sein, aber momentan ist er wie ein tollpatschiger Praktikant: voller guter Vorsätze, aber mit zwei linken Händen. Vielleicht sollte LG ihm erstmal einen Kurs in 'Haushalt für Dummies' spendieren, bevor er in unsere Küchen einzieht – sonst endet der Traum vom perfekten Helfer in einem Haufen Scherben und verbrannter Pasta.