Knapp vier Jahre nach der Eröffnung der Tesla Gigafactory in Grünheide häufen sich die Probleme: Sinkende Verkäufe von E-Autos, ungenutzte Produktionskapazitäten und Konflikte mit Gewerkschaften lassen Zweifel an der Zukunft des Werks aufkommen.
Einbruch bei den E-Auto-Verkäufen
Der Markt für Elektrofahrzeuge kühlt sich ab. Tesla verzeichnet einen deutlichen Rückgang der Absatzzahlen, was sich direkt auf die Gigafactory in Grünheide auswirkt. Früher boomte der Verkauf, doch nun kämpft das Unternehmen mit einer gesättigten Nachfrage und steigender Konkurrenz aus China und Europa. Experten warnen, dass dieser Trend anhält, wenn keine neuen Modelle oder Preisanpassungen kommen.
Ungenutzte Produktionskapazitäten
Obwohl die Fabrik auf eine hohe Auslastung ausgelegt ist, werden weniger Fahrzeuge gebaut als möglich. Tesla produziert derzeit unter der Kapazitätsgrenze, was zu Ineffizienzen und höheren Kosten pro Einheit führt. Gründe dafür sind Lieferkettenprobleme und eine angepasste Strategie des Unternehmens, um Lagerbestände zu vermeiden. Mitarbeiter berichten von reduzierten Schichten und Unsicherheit über die langfristige Planung.
Aversion gegen Gewerkschaften
Ein weiterer Streitpunkt ist Teslas Haltung zu Gewerkschaften. Das Unternehmen, geführt von Elon Musk, zeigt eine klare Abneigung gegen organisierte Arbeitervertretungen. In Grünheide versuchen Gewerkschaften wie IG Metall, Fuß zu fassen, stoßen jedoch auf Widerstand. Streiks und Verhandlungen belasten das Betriebsklima und könnten zu weiteren Produktionsausfällen führen. Musk hat öffentlich betont, dass Gewerkschaften der Innovation im Weg stehen, was die Spannungen verschärft.
Fazit
Während Tesla in Grünheide mit Stromausfällen und Gewerkschaftsgefechten kämpft, fragt man sich: Wird Elon Musk die Fabrik einfach per Tweet schließen? Oder fährt er sie mit einem selbstfahrenden Bulldozer platt? Bleiben wir gespannt – bei Tesla ist ja alles möglich, solange es viral geht.
